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Kunst, die; -, Künste [mhd., ahd. kunst, urspr. = Wissen(schaft), auch: Fertigkeit, zu siehe können] :
1. a) schöpferisches Gestalten aus den verschiedensten Materialien od. mit den Mitteln der Sprache, der Töne in Auseinandersetzung mit Natur u. Welt: die bildende K.; die darstellende K.; angewandte K.; abstrakte K.; Natur und K.; K. und Wissenschaft; sich der K. widmen; Akademie der [schönen] Künste; ein Förderer der Künste; die schwarze K.
(1. die Zauberkunst, Magie; wohl Verdeutschung des spätlat. necromantia [ siehe Nekromantie ], das fälschlich mit lat. niger = schwarz in Verbindung gebracht wurde.
2. die Kunst des Buchdrucks; wohl nach der Druckerschwärze); die sieben freien Künste (Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Astronomie, Musik als Grundwissenschaften der Antike u. des Mittelalters; LÜ von lat. septem artes liberales, nach einer philos. Allegorie des spätlat. Schriftstellers Martianus Capella [5. Jh. n. Chr.], urspr. die Künste, die von «freien» Bürgern gepflegt wurden); was macht die K.? (ugs.; wie geht es dir bei deiner Tätigkeit, Arbeit?);
b) <o. Pl.> einzelnes Werk, die Werke eines Künstlers, einer Epoche o. Ä.; künstlerisches Schaffen: die antike, europäische K.; die Kunst Rembrandts, Bachs; dieses Bild ist keine K., sondern Kitsch; K. sammeln; nichts von K. verstehen.
2. das Können, besonderes Geschick, [erworbene] Fertigkeit auf einem bestimmten Gebiet: die ärztliche K.; Politik ist die K. des Möglichen (nach verschiedenen ähnlichen Äußerungen Bismarcks); Bachs K. der Fuge (Klavierwerk mit exemplarischen Fugen- u. Kanonkompositionen, die auf dasselbe Thema zurückgehen); die K. des Reitens; die K. des Schweigens (die Fähigkeit zu schweigen); K. kommt von können (meist iron. gesagt, wenn jmds. [künstlerische] Fähigkeiten nicht ausreichen); eine brotlose K. (eine Ausbildung, Tätigkeit, die nichts einbringt); das ist keine K.! (ugs.; das ist leicht, erfordert keine besonderen Fähigkeiten); alle seine Künste spielen lassen (ugs.; alle möglichen psychologischen Tricks anwenden); mit seiner K. am Ende sein (nicht mehr weiterwissen, sich od. anderen nicht mehr helfen können).
3. K. sein (ugs.; künstlich, nicht echt sein): der Wurstdarm ist K.;

Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch
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